Oct 13

Wort aus Tel Aviv – Avi Mizrachi

Lieber Gebetspartner und Unterstützer,

die vorangegangenen Monate waren sowohl im geistlichen, als auch im physischen Bereich, mit vielen Turbulenzen gefüllt. Das gilt besonders für diejenigen von uns hier in Israel.

Im vergangenen Mai haben die Vereinigten Staaten ihre Botschaft in Jerusalem eröffnet. Während sie der Welt erklärten, dass Jerusalem die Hauptstadt Israels ist, der Heimat des jüdischen Volkes. Dieser Schritt beeinträchtigte die Beziehungen zu anderen Staaten in keiner Weise, auf die Sicherheitslage in Israel war die Wirkung jedoch äußerst negativ. Nach dem Umzug der US-Botschaft kam es in den Gebieten Judäa, Samaria und Gaza zu Ausschreitungen. In den vergangenen Monaten wurden Soldaten und Reservisten einberufen, um den Frieden zu sichern, insbesondere an den Grenzen zu Gaza. Mit Sprengsätzen bestückte Flugdrachen, von der Hamas aus Gaza gesteuert, wurden in Feldern, Gärten und auf Hausdächern zur Explosion gebracht, umfangreiche Brandschäden an den Feldern und Gebäuden der umliegenden Gebiete waren die Folge. Die Situation verschärfte sich, als die Hamas Raketen und Mörsergranaten nach Israel abfeuerte, die immer noch nicht ganz aufhören.

Während sich diese Konfrontation im Süden fortsetzt, haben wir Erdbeben im Norden Israels erlebt, die bis ins Zentrum Tel Aviv’s zu spüren waren und 4.3 auf der Richterskala erreichten. Während dies auf der Skala als eine relativ niedrige Zahl erscheinen mag, haben wir in den letzten Wochen 40 solcher Erschütterungen erlebt, die Infrastruktur und Gebäude im Norden massiv beschädigten.

Auf einer geistlichen Ebene.

Was vor einigen Jahren als eine Gayparade mit ein paar tausend Teilnehmern in Tel Aviv begann, ist eine der größten Treffen von Menschen aus Israel und Übersee geworden. In diesem Jahr im Juni kamen während der Tel Aviv Gay Week 250.000 Menschen zur Demonstration für die Rechte von Schwulen und Lesben zusammen.

Es folgten Paraden in anderen Städten Israels, einschließlich Jerusalems, und zum ersten Mal auch in Beer Sheva. Der Höhepunkt dieser Ereignisse war am 9. Av (ein Monat im jüdischen Kalender). An diesem Tag erinnern wir uns an die Zerstörung Jerusalems vor 1948 Jahren durch die Römer. Im ganzen Land entschieden sich schwule Aktivisten jedoch, Kundgebungen vor Regierungsgebäuden und Gemeinden abzuhalten, um ihre Rechte als schwule und lesbische Eltern zu fordern.

Inmitten all dieser Unruhe und Verwirrung finde ich Frieden und Freude in unserem Herrn und Erlöser, der unser Fels in schwierigen Zeiten ist. Ich kann mich freuen, dass unser Evangelisations-Cafe in Kürze fertig ist, ich sehe, dass Gott das perfekte Team zusammenstellt, um die notwendigen Ressourcen für die Fertigstellung des Projekts bereitzustellen. Ich habe wahren Frieden und bin so dankbar für die Verheißungen Gottes – dass Er eine Ausgießung für die Ernte vorbereitet, in der es Arbeiter und Lagerhäuser geben wird, die für solch eine Zeit bereit sind. In all dem verspricht Er uns, dass Er uns niemals verlassen wird und uns nicht verlässt … bis zum Ende.

Danke für all eure Gebete, Partnerschaften und Unterstützung durch alles!
Wir könnten das nicht ohne dich tun, es ist alles zur Ehre Gottes!

Segen in unserem Messias Yeshua